Wozu dieser Blog?

Nach Hunden und Katzen sind Kaninchen die dritthäufigstens Haustiere.
Aber was wissen wir über unsere kleinen Mitbewohner? Die Beratung in ´Fachgeschäften` lässt leider sehr zu wünschen übrig, es geht dort meist nur darum, Profit zu machen.
Was brauchen die Kaninchen wirklich für ein möglichst artgerechtes Leben?
Freitag, 27. februar 2009
Hi,

Weihnachten ist vorbei und Ostern rückt näher.
Eigentlich ganz schöne Zeiten, bis auf ein Problem: Ganz oft werden dann mal eben spontan Tiere verschenkt (und grade an Ostern liegt es leider nahe, Kaninchen zu verschenken).
Klar freuen sich die Kinder erstmal aber tun sie das auch die nächsten 10 Jahre?
Ein Tier sollte nicht einfach mal so verschenkt bzw. angeschafft werden - vor allem nicht deshalb, weil sonst kein passendes Geschenk einfällt....

Wenn man schon länger über die Anschaffung von Kaninchen nachdenkt wie wäre es statt dessen an Ostern mit einem Buch über Kaninchen oder Dingen für das Kaninchen, wie Häuschen oder ähnliches?
Dann kann das Kind sich informieren, man kann alles wichtige VORHER besprechen (z.B. wer ist fürs saubermachen, füttern, etc. zuständig?) und dann gemeinsam mit dem Kind die Tiere anschaffen.

Solche überstürzten Spontankäufe gehen leider viel zu oft nach hinten los, weil man nur das süße Tierchen sieht und darüber hinaus vergisst, das so ein Tier auch Arbeit macht und Bedürfnisse hat.

Jeder der Interesse hat kann an der Aktion teilnehmen - im Sinne der Tier hoffe ich, dass es viele sind und dadurch viele zum Nachdenken angeregt werden.



Keine Tiere ins Osternest!
von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 13. februar 2009
Tut mir einen Gefallen und tut das euren Tieren nicht an.
Aus aktuellem Anlass möchte ich hier mal was zum Thema Kanincheleinen schreiben.
Gibts überall im Tierhandel und is ganz toll, weil Wohnungskaninchen dann auch mal rauskönnen - so wird jedenfalls argumentiert um die Verkaufszahlen nach oben zu treiben...

Aber leider is das gar nicht so toll für die Tiere, wie man auf den ersten Blick denken könnte - und außerdem ist es gefährlich.

Kaninchen sind Fluchttiere - wenn ihr mit ihnen nach draußen geht is das zum eine Stress, weil sie in einer ganzen fremden Umgebung sind und alles fremd riecht und vor allem passiert es ganz schnell, dass sie sich erschrecken und die Flucht ergreifen. Ein lauteres Geräusch, ein Hund, etc.

Jetzt könnte man erstmal denken: Naja, ich hab ja die Leine, dann kanns ja nicht weglaufen.
Stimmt soweit aber leider können sich die Kaninchen dann auch ganz schnell verletzen...

Wenn sie lossprinten und sich das Geschirr spannt wirken unheimlich starke Kräfte, ddas kaninchen wird mitten im laufen zurückgerissen (kriegt dadurch noch mehr Panik) und kann durch die starke Krafteinwirkung verletzt werden.
Oder ihr seit nicht schnell genug, verliert die Leine, das Kaninchen rennt mitsamt Leine weg, verheddert sich irgendwo - und erdrosselt sich im schlimmsten Fall (das kann auch passieren, wenn ihr die Leine festhaltet).

Wenn ihr euren kaninchen ein bisschen frische Luft ermöglichen wollt, dann bitte nur in einem Auslauf - eure Tiere werden es euch danken.
von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 9. februar 2009
Meine Aussagen in dem Artikel ´Die schlauen Bücher` muss ich jetzt noch einmal etwas korrigieren.
Christiane Wilde, die Betreiberin der Seite ´Diebrain` hat nun ein Buch über Kaninchen herausgebracht, das endlich mal richtig stellt, welche Ansprüche Kaninchen stellen und was sie brauchen um glücklich zu sein.

Kann das Buch jedem Kaninchenliebhaber empfehlen.



 
 
    
      Leben mit Kaninchen von Christiane Wilde

von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 21. dezember 2008
Andere Tiere sind nie ein Ersatz für einen Kaninchenpartner und Kaninchen und andere Kleintiere - hierzu gehören auch Meerschweinchen - in einem Gehege zu halten, ist für die Tiere nicht artgerecht.

Oft ist es so, dass in einem Haushalt Kaninchen und Hunde oder Katzen leben.
Bei Hunden und Kaninchen kann es nicht nur dann gefährlich werden, wenn der Hund einen Jagdtrieb hat. Egal wie lieb der eigene Hund ist, man sollte immer bedenken, dass Hunde größer und stärker sind als die Kaninchen und das es auch beim spielen zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen kann, weil der Hund seine Kraft nicht kontrollieren kann.

Die Kombination Katzen und Kaninchen klappt aus meiner Erfahrung heraus meist sehr gut.
Katzen haben zwar einen Jagdtrieb, da Kaninchen aber recht groß sind, entsprechen sie nicht dem Beuteschema der Katzen. Außerdem verstehen die meisten Katzen sehr schnell, dass das Kaninchen zur Familie gehört.

Trotzdem sollte man auch hier vermeiden, die Tiere ohne Aufsicht zusammen zu lassen.
Verlässt man die Wohnung, sollten Kaninchen und Katzen so getrennt werden, dass nichts passieren kann - auch eine Katze hat mehr Kraft als ein Kaninchen und kann, aus welchen Gründen auch immer, für die Kaninchen im Ernstfall gefährlich sein.
von Steffi - veröffentlicht in: Haltung - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 5. dezember 2008
Auch der Freilauf in der Wohnung kann für unsere Kaninchen gefährlich sein.
Um zu verhindern, dass den Kleinen etwas passiert gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte:

Kabel
Kabel verführen zum nagen. Die Beschichtung der Kabel verströmt einen leicht süßlichen Geruch, der die meisten Kaninchen magisch anzieht.
Um zu vermeiden, dass Kaninchen Kabel anfressen, einen Stropmschlag bekommen und daran im Extremfall sterben sollte man alle Kabel hinter Möbeln verstecken oder wo dies nicht möglich ist, in Kabelkanälen verlegen.

Pflanzen
Pflanzen sind ein schöner Hingucker in der Wohnung. Leider sind sehr viele Pflanzen für Kaninchen giftig, was die Kleinen leider nicht davon abhält, sie trotzdem anzufressen.
Pflanzen sollten also so platziert werden, dass die Kleinen auf keinen Fall dran kommen.
Hängepflanzen oder Pflanzen auf höheren Schränken oder Reaglen sind hier ein guter Kompromiss.
Pflanzen, die für Menschen ungefährlich sind, können für Kaninchen trotzdem giftig sein, im zweifelsfall also schlau machen.
Wenn ein Kaninchen doch eine Pflanze angefressen hat, sollte man dringend zum Tierarzt gehen - mit einer Vergiftung ist nicht zu spaßen!

Kleinteile
Manchmal sind Kaninchen wie Kinder. Bei herumliegenden Kleinteilen (z.B. aus Plastik) kann es passieren, dass Kaninchen diese vercshlucken, daran ersticken oder sich bei spitezn Dingen den Magen aufschlitzen. Hier kann ganz einfach Abhilfe geschaffen werden, indem man darauf achtet, dass keine Kleinteile herumliegen.


von Steffi - veröffentlicht in: Haltung - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 3. dezember 2008
Eine tolle Aktion die ich hier gern einmal vorstellen möchte:
Jedes Jahr werden ohen langes überlegen Tiere angeschafft und zu Weihnachten verschenkt.
Viele zu viele dieser Tier werden ganz schnell langweilig und landen dann im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt.
Deshalb:


Verschenke keine Tiere zu Weihnachten

Unter diesem link könnt ihr euch noch näher über die Aktion informieren.
von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 1. dezember 2008

Schwieriges Thema...

Kaninchen gelten ja immer noch als perfekte Kindertiere zum kuscheln - aber das sind sie meistens nicht.

Ich selbst hatte als kleines Kind auch Kaninchen.

Damals hab ichs noch nicht besser gewusst, hab die anfangs ständig auf dem Arm rumgetragen, hochgeghoben,...

Nach einiger Zeit wurden sie dann unhemlich aggressiv, ich weiß noch, dass meine Mutter dann immer mit dicken Gartenhandschuhen saubergemacht und gefüttert hat, bis wir sie weggegeben haben.

Heute weiß ich warum sie so aggressiv geworden sind - wäre ich wohl auch gewesen, wenn man ständig Dinge mit mir gemacht hätte, die ich nicht möchte und vor denen ich Angst habe (z.B. das Hochnehmen).

Kinder wissen es oft einfach nicht besser - woher auch? Die meisten Eltern wisen es ja auch nicht und glauben einfach dem landläufigen Bild von Kuschelkaninchen.


Davon abgesehen, dass Kaninchen keine Kuscheltiere sind gibt es aber noch andere Gründe, warum die Kombination Kind- Kaninchn manchmal schwierig sein kann:

- Kinder können oft ihre eigene Kraft nicht richtig abschätzen, dadurch kann es leicht passieren, dass sie den tieren ungewollt wehtun.

- Kaninchen werden gut 8 Jahre alt.  Inerhalb dieser langen Zeit ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kinder das Interesse verlieren, die Arbeit an den Eltern hängenbleibt und die Kaninchen vernachlässigt werden.


Wer sich also trotzdem dazu entscheidet, Kaninchen für seine Kinder anzuschaffen, sollte darauf achten, dass die Kinder alt genug sind um die Bedürfnisse der Kaninchen wahrnehmen und akzeptieren zu  können ( meist  so etwa ab 10 jahren), sollte dem Kind zeigen wie es mit den kaninchen umgehen muss und beobachten ob das Kind dies auch tut und sich darauf einstellen, dass das Kind  vielleicht irgendwann das  Interesse verliert  und man dann selbst für die Versorgung der Tiere verantwortlich ist.

von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 29. november 2008

Tja, der Winter ist ja nun unleugbar da.

Wie sieht das denn jetzt aus mit den Kaninchen im Winter?

Kaninchen, die das ganze Jahr über draußen leben, können auch im Winter draußen blieben, sie brauchen aber eine isolierte Schutzhütte, in die sie sich zurückziehen können.


Kaninchen die drinnen leben und nur stundenweise draußen Auslauf haben dürfen bei solchem Wetter auf keinen Fall nach draußen!

Sie haben kein Winterfell und können sich ganz schnell erkälten - da reichen schon 10 Minuten auf dem balkon.


Also räumt euren Kanicnhen für die Winterzeit lieber etwas mehr Tobeplatz in der Wohnung ein - auf frische Luft müssen sie ihrer Gesundheit zuliebe erstmal verzichten bis es wieder warm genug ist.

von Steffi - veröffentlicht in: Haltung - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 26. november 2008
Möchte euch mal eine Seite einer Fotografin vorstellen, die ich in einem Forum kennengelernt habe und die echt superschöne Tierfotos, nicht nur von Kaninchen, auch von Hunden, Katzen, Pferden, etc. macht.


Picani


So würd ich auch gern fotografieren können - aber ich fürchte bei mir liegts nich nur an der Billig-Kamera, dass es nich so wirklich hinhaut^^


Naja, vielleicht sollte ich das mit dem fotografieren lernen doch nochmal in Angriff nehmen.


Die Bilder sind auf jeden Fall echt zum verlieben...
von Steffi - veröffentlicht in: sonstiges - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 15. november 2008
Mir sind in letzter Zeit immer wieder Diskussionen zu diesem Them begegnet, deshalb wollte ich das ganze jetzt mal aufgreifen.

Rammler müssen auf jeden Fall kastriert werden!!!

Zum einen kann man nur so Rammler und Häsin zusammenhalten ohne das es ungewollten Nachwuchs gibt.
Aber auch bei das zusammenhalten von zwei unkastrierten bzw. einem kastrierten und einem unkastrierten Rammler ist eine gefährliche Idee.

Die Hormone zwingen die Tiere dazu, ihrem Vermehrungstrieb nachzukommen - sie sind fast den ganzen tag damit beschäftigt zu rammeln, was einmal für sie selbst sehr anstrengend ist und außerdem eine Quälerei für das andere Tier.
Außerdem werden unkastrierte Rammler einander gegenüber ift sehr aggressiv und es kann zu gefährlichen, teilweise sogar lebensbedrohlichen Rangkämpfen kommen.

Wenn die Kaninchen in der Wohnung gehalten werden kommt noch hinzu, dass unkastrierte Rammler markieren und das riecht für unsere Menschennasen ganz und gar nich angenehm...

Ich habe noch kein sinnvolles Argument gehört, warum man Rammler nicht kastrieren sollte - die OP ist ein Routineeingriff und fast immer total komplikationslos, dem Tier wird eine Menge Stress erspart und er kann ein artgerechtes Leben mit einer Kaninchenfreundin führen.

Sollte jemandem ein Argument gegen die Kstration einfallen wüsste ich dieses gerne.

Bis zum nächsten mal

von Steffi - veröffentlicht in: Haltung - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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